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Homberg (Efze)

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Die Kreisstadt Homberg (Efze) liegt im Schwalm-Eder-Kreis und besitzt einen weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit einer deutlichen Prägung durch die Fachwerkbauweise. Mit dem Einzelhandelskonzept, dem Klimaschutzkonzept, Mobilitätskonzepten sowie dem energetischen Quartierskonzept zur Nahwärmeversorgung liegen relevante Grundlagen für die Altstadtsanierung vor. Aufgrund der mittelalterlich dichten Bebauung verfügen die Gebäude in der Altstadt häufig über keine zugehörigen Freiflächen oder diese sind sehr begrenzt und als Zugänge oder Stellplätze versiegelt.

Daher sind das Angebot und die Erreichbarkeit von Grün- und Freiflächen im unmittelbaren Wohnumfeld entscheidend für die Wohnattraktivität in der Altstadt. In diesem Zusammenhang soll im Rahmen der Fachwerktriennale der Beitrag Hombergs als Pilotprojekt der "Post-Corona- Stadt" im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik präsentiert werden. Unter dem Motto "WANDELpfad und Co- Working Galerie Homberg (Efze)" soll eine neue attraktive Fußwegeverbindung durch die Altstadt mit "Co-Working"-Nutzungen in leerstehenden Gebäuden entstehen. Übergeordnete Zielsetzung des WANDELpfads und der Co-Working Galerie ist es, gerade in einer scheinbaren „Sackgasse“ ein Pilotprojekt zu entwickeln, dass Potenziale und Strategien aufzeigt, flexibel auf Veränderungsprozesse zu reagieren und gestärkt aus krisenhaften Situationen hervorzugehen. Das Pilotprojekt soll kreative Lösungen gegen Ladenleerstände aufzeigen, die Erreichbarkeit von Unter- und Oberstadt, städtischen Naherholungsräumen und dem Busbahnhof verbessern und zivilgesellschaftliche Initiativen u. a. zum Klimawandel räumlich bündeln und vernetzen.