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Bezahlbares Wohnen im baukulturellen Erbe - Wohnraumstrategien in Fachwerkstädten

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Demografische Entwicklung, Globalisierung und Klimawandel sind die großen Herausforderungen, welche auch in den historischen Fachwerkstädten zu bewältigen sind. Hinzu treten die Folgen der COVID-19 Pandemie, die einschneidende Veränderungen durch Digitalisierung des Einzelhandels, Homeoffice und Freitzeitverhalten erwarten lassen. Für Fachwerkstädte mit ihrer historischen Bausubstanz gilt dies in besonderer Weise, gerade wenn sie eher strukturschwächeren Regionen angehören. Die seit 2009 in einem dreijährigen Turnus stattfindenden Fachwerktriennalen präsentieren praktische Lösungsansätze mit bundesweiter Aufmerksamkeit (www.fachwerktriennalen.de). Sie werden durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums des Inneren unterstützt.

 

Unser Beitrag 2022 

Fachwerkstädte sind dauerhaft nur überlebensfähig, wenn das Wohnen in der historischen Altstadt wieder an Attraktivität gewinnt und Verluste im Einzelhandel und bei Dienstleistungen kompensiert werden können. Dies ist kein Selbstläufer, sondern stellt ArchitekInnen, PlanerInnen und EigentümerInnen vor außergewöhnliche Aufgaben, welche zur Lösung alle gesellschaftlichen Kräfte benötigen! Integrative Stadtentwicklung braucht hier gelebte Praxis. Die Arbeitsgemeinschat Deutsche Fachwerkstädte e. V. ruft daher als Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik zur Fachwerktriennale 22 unter dem Leitthema auf:

Wohnen im baukulturellen Erbe - Wohnraumstrategien in Fachwerkstädten

Die Beiträge sollen aufzeigen:

  • Wie es gelingen kann, Leerstand durch attraktive Wohnangebote zu beseitigen.
  • Wie bezahlbares Wohnen unterstützt werden kann.
  • Welche Lösungen für Wohnen und Arbeiten der historische Bestand bietet.
  • Wie Partner aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Bürgerschaft und Banken erfolgreich zusammenarbeiten.